Altenhilfe

Staßfurt

Altenpflegezentrum St. Johannes

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Ziegen, Schweine, Katzen und Vögel gehören nicht nur auf den Bauernhof. In Staßfurt im Altenpflegezentrum "St. Johannes" gehören diese Tiere zum Alltag. So werden sie zur Unterstützung des therapeutischen Arbeitens insbesondere für die kleine Wohngruppe der an Demenz erkrankten Menschen eingesetzt.

Im Sommer lädt das "Waldcafé" zum Verweilen ein. Die Grünanlage, die die Tiere beherbergt, bindet den Neubau und den sanierten Altbau in das Gelände ein. Im Altbau sind im Sinne einer Vernetzung der Altenhilfeangebote altengerechte Wohnungen implementiert.

In der hauseigenen Kapelle finden regelmäßig Gottesdienste statt, was deutliches Zeichen eines guten Miteinanders zwischen Pfarrgemeinde und Einrichtung ist.

  • 1992 Übernahme von der Stadt Staßfurt durch den Caritasverband für das Bistum Magdeburg e.V.

  • mit Gründung der ctm Übertragung an dieselbige

  • 1998 Einweihung des Neubaus mit 70 Pflegeplätzen

  • 2001 Sanierung des Altbaus mit 17 altengerechten Wohnungen

  • 2004 Übernahme der Betriebsträgerschaft durch die SERVITAS gGmbH

  • 2006 Einweihung eines weiteren Neubaus mit 48 Plätzen (Hausgemeinschaften der 4. Generation) sowie weiteren drei altengerechten Wohnungen und Gemeinschafts- und Verwaltungsräumen in sanierter Villa

  • 118 Pflegeplätze

  • 20 altengerechte Wohnungen

  • 74 Mitarbeiter

  • Investitionsvolumen: 10,0 Mio. Euro (bis einschl. 2006)

  • Eigenanteil im Monat

    (für Bewohner des Altbaus aus dem Jahre 1998):

    (bei durchschnittlich 30,42 Tagen je Monat)

    Bewohner mit

    • Pflegestufe I: 1.039,85 €
    • Pflegestufe II: 1.083,83 €
    • Pflegestufe III: 1.074,09 €

    Eigenanteil im Monat

    (für Bewohner des Neubaus aus dem Jahre 2006 -
    Haus für Menschen mit einer Demenzerkrankung):

    (bei durchschnittlich 30,42 Tagen je Monat)

    Bewohner mit

    • Pflegestufe I: 1.123,50 €
    • Pflegestufe II: 1.167,48 €
    • Pflegestufe III: 1.157,74 €

    Staßfurt

    28.01.2015

    Das Ruder fest in der Hand

    Veronika Malina

    Für Veronika Malina war die Leitung einer Altenhilfeeinrichtung quasi Neuland. Zwar hatte sie ihren Kollegen bei der Caritas-Trägergesellschaft St. Mauritius schon oft über die Schulter geschaut, aber die Strukturen in einer Sozialstation sind doch andere als im Bereich der vollstationären Pflege. "23 Jahre habe ich die Sozialstation in der Lutherstadt Eisleben geleitet. Ich habe sie aufgebaut und sie wie mein Baby behandelt. Aber als Mutter muss man aber auch loslassen können", sagt die 56-Jährige rückblickend.

    Die Leitung der beiden Häuser mit insgesamt 118 Bewohnern war eine große Herausforderung für Veronika Malina, aber sie ist dabei, diese mit Bravour zu bewältigen: "Gemeinsam mit dem Team konnte ich schon viel verändern und frischen Wind in die Einrichtung bringen." Bei den Mitarbeitern ist sie mit ihrer positiven Art schon jetzt sehr beliebt. "Ich habe auch immer mal einen Spaß auf den Lippen und freue mich, dass ich so herzlich hier aufgenommen wurde." Sich durchaus bewusst, welch anspruchsvollen und wichtigen Beitrag ihre Mitarbeiter leisten, versucht sie, immer mal Freiräume für sie zu schaffen. "Mich interessiert nicht nur die Arbeitskraft sondern auch der Mensch dahinter. Wir besprechen alles  individuell, so dass jeder seine Wünsche einbringen kann", sagt sie. "Von E-Mail-Verkehr halte ich nicht so viel. Ein gesprochenes Wort ist doch eine ganz andere Wertschätzung." Außerdem verliere sie so den Kontakt zu den Mitarbeitern nicht. "Das ist mir besonders wichtig."

    Auf jeder Etage gibt es nun Bereiche, in denen Bewohner, Mitarbeiter und Angehörige Abschied von Verstorbenen nehmen können, zu Feiertagen müssen nicht alle Mitarbeiter in der Einrichtung vertreten sein und auch optisch soll sich in den Häusern einiges verändern. "Frische Farbe und eine neue Ausstattung sollen für ein gemütliches und freundliches Umfeld sorgen." Und weil Veronika Malina für jeden Spaß zu haben ist, wird sie zum Fasching auch an den Pranger gestellt. "Wir feiern im wilden Westen und ich haben gehört, dass ich an den Marterpfahl soll." Ob sie da allerdings so viel auszustehen hat, bleibt abzuwarten.

    Informationsflyer

    Informationsflyer des Altenpflegezentrums St. Johannes

    Lageplan

    Lageplan des Altenpflegezentrums St. Johannes

    Qualitätsbericht des LVWA Sachsen-Anhalt für das Jahr 2014

    Qualitätsbericht des LVWA Sachsen-Anhalt für das Jahr 2014

    Transparenzbericht des MDK Sachsen-Anhalt e. V. aus dem Jahr 2015

    Transparenzbericht des MDK Sachsen-Anhalt e. V. aus dem Jahr 2015