Tarifliche Regelungen

Unser Tarif: Grundlage für zufriedene Mitarbeiter

Die Caritas-Trägergesellschaft St. Mauritius gGmbH (ctm) unterliegt großzügigen tariflichen Regelungen nach den AVR.

Die AVR regeln weit mehr als nur die Bezahlung unserer Mitarbeiter*. Sie enthalten darüber hinaus auch großzügige Regelungen

  • zum Jahresurlaub (bei einer 5-Tage Woche 10 Tage zusätzlich zum gesetzlichen Mindestanspruch), Bildungsurlaub sowie die Möglichkeit von Zusatz- und Sonderurlaub,
  • zu bezahlter Freistellung,
  • zu Fort- und Weiterbildung,
  • zu betrieblicher und freiwilliger Altersversorgung sowie
  • zu zusätzlichen finanziellen Leistungen für unsere Mitarbeiter wie Geburtsbeihilfe, Jubiläumszuwendung, Krankengeldzuschuss und Zuwendung im Todesfall.

Mit diesen Regelungen ist es uns möglich, unsere Mitarbeiter teils weit über den gesetzlichen Anspruch hinaus in vielen Belangen zu unterstützen.

Klicken Sie auf die kleinen schwarzen Pfeile neben den Stichworten für nähere Informationen.

* Bei allen Bezeichnungen, die auf Personen bezogen sind, meint die Formulierung beide Geschlechter, unabhängig von der in der Formulierung verwendeten konkreten geschlechtsspezifischen Bezeichnung.

Tarifliche Regelungen

Vermögenswirksame Leistungen

Der Mitarbeiter erhält monatlich eine vermögenswirksame Leistung im Sinne des Vermögensbildungsgesetzes in Höhe von 6,65 Euro brutto bei Vollzeit; Auszubildende erhalten 13,29 Euro brutto.

Geburtsbeihilfe

Der Mitarbeiter erhält bei der Geburt eines Kindes eine Geburtsbeihilfe von 358 Euro brutto je Kind.

Jubiläumszuwendung

Der Mitarbeiter erhält bei einer Jubiläumsdienstzeit von

  • 25 Jahren einmalig 613,55 Euro brutto
  • 40 Jahren einmalig 1.022,58 Euro brutto
  • 50 Jahren einmalig 1.227,10 Euro brutto.

Krankengeldzuschuss

Endet der Anspruch auf Entgeltfortzahlung, erhält der Mitarbeiter seitens des Dienstgebers - im Rahmen des Krankengeldanspruches gegenüber der Krankenkasse -  einen ergänzenden Krankengeldzuschuss.

Zuwendung im Todesfall

Im Todesfall  eines Mitarbeiters erhalten der überlebende Ehegatte oder die Nachkommen - unter bestimmten Voraussetzungen -  Sterbegeld. Dabei werden die Dienstbezüge für die restlichen Kalendertage des Sterbemonats sowie für zwei weitere Monate gewährt.

Urlaubsregelung

Erholungsurlaub

Gemäß Bundesurlaubsgesetz beträgt der jährliche Erholungsurlaubsanspruch mindestens 20 Tage bei einer 5-Tage-Woche. Bei der ctm erwirbt der Mitarbeiter einen Erholungsurlaubsanspruch per anno von 30 Tagen bei einer 5-Tage-Woche.

Grundsätzlich ist der Erholungsurlaub bis spätestens Ende des Kalenderjahres zu nehmen. Im Falle der Übertragung muss der Erholungsurlaub im Gegensatz zur gesetzlichen Regelung (bis 31.3. des folgenden Kalenderjahres) erst bis 30.4. des Folgejahres angetreten werden.

Zusatzurlaub

Zudem haben Mitarbeiter Anspruch auf Zusatzurlaub aufgrund von Schicht- (max. 3 Tage) bzw. Wechselschichtarbeit (max. 6 Tage).

Sonderurlaub

Auf Antrag des Mitarbeiters kann der Dienstgeber Sonderurlaub unter Wegfall der Bezüge aus wichtigen persönlichen Gründen genehmigen.

Arbeitszeitverkürzung (AZV)

Gemäß Anlage 5 zu den AVR haben Mitarbeiter der Anlage 2 in jedem Kalenderjahr den Anspruch, an einem Arbeitstag von der Arbeit freigestellt zu werden.

Bezahlte Freistellung

Für die Freistellung von Mitarbeitern unter Fortzahlung der Dienstbezüge gelten unter anderem folgende Anlässe:

Kirchliche Eheschließung eines Mitarbeiters

1 Arbeitstag

Kirchliche Eheschließung eines Kindes des Mitarbeiters

1 Arbeitstag

Taufe, Erstkommunion, Firmung und entsprechende religiöse Feiern
eines Kindes des Mitarbeiters

1 Arbeitstag

Niederkunft der Ehefrau

1 Arbeitstag

Umzug aus dienstlichem oder betrieblichem Grund an einen
anderen Ort

1 Arbeitstag

Tod des Ehegatten, eines Kindes oder Elternteils

2 Arbeitstage

 

Exerzitien

Der Mitarbeiter, der im Einverständnis mit dem Dienstgeber an Exerzitien teilnimmt, erhält hierfür im Kalenderjahr bis zu drei Arbeitstage Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung der Dienstbezüge.

Fort- und Weiterbildung

Als Unternehmen sind wir daran interessiert, unsere Mitarbeiter in ihrer fachlichen und persönlichen Entwicklung zu unterstützen. Sie haben grundsätzlich Anspruch auf fünf Tage bezahlte Freistellung für berufliche Fort- und Weiterbildung. Weiterführende Regelungen ( Kostenübernahme etc.) sind der trägereigenen Bildungsordnung zu entnehmen.

Die Begleitung unserer Mitarbeiter im täglichen Berufsalltag durch Supervision / Coaching ist ein probates und gängiges Mittel.

Betriebliche Altersversorgung

Mitarbeiter und Auszubildende, für die nach der Satzung der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse des Verbandes der Diözesen Deutschlands (KZVK) Versicherungspflicht besteht, sind durch ihren Dienstgeber bei der Zusatzversorgungskasse zum Zwecke der Alters-, Berufsunfähigkeits- und Erwerbsunfähigkeitsversorgung sowie der Versorgung ihrer Hinterbliebenen versichert. Der Dienstgeber übernimmt bis zu einem Beitragssatz in Höhe von 5,2 % diesen in voller Höhe.

Freiwillige Altersversorgung

Bruttoentgeltumwandlung

Zusätzlich zur betrieblichen Altersversorgung besteht die Möglichkeit für unsere Mitarbeiter, bei der KZVK eine Bruttoentgeltumwandlung durchführen. Das heißt, der Dienstgeber behält einen Teil des Bruttogehalts ein und zahlt diesen als Beitrag zur zusätzlichen, freiwilligen Altersvorsorge an die KZVK. Dadurch fallen abhängig von der Höhe des Gehalts weniger Lohnsteuern und Sozialabgaben an und Sie sorgen zusätzlich für Ihre Rente vor.