Altenhilfe

Magdeburg

Caritas Altenpflegeheim
Bischof-Weskamm-Haus

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In der Landeshauptstadt hat die ctm einen Neubau mit 80 Pflegeplätzen auf dem Gelände der Klinik St. Marienstift errichtet. Zudem konnten durch die Sanierung des Altbaus neben einem stationären Wohnbereich mit 20 Plätzen auch altengerechte Wohnungen und eine Tagespflege entstehen.

Besonders an Demenz erkrankte Menschen fühlen sich durch das Angebot der Tagespflege angesprochen. Neben der Vermittlung einer Tagesstruktur ist es auch die besondere Atmosphäre, welche für ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit sorgt.

Im Bereich der Intensivpflege können wir eine fachliche Versorgung anbieten. Die Pflege und Betreuung von beatmungspflichtigen Bewohnern ist durch unser qualifiziertes Pflegepersonal gewährleistet. Somit ist hier im Bischof-Weskamm-Haus ein Altenhilfeangebot entstanden, das viele unterschiedliche Facetten miteinander vereint.

 

 

 

  • Neubau BWH I 1998/1999

  • Sanierung BWH II 2002/2003

  • Sanierung BWH III 2004/2005 (als Generalmieter)

  • 100 stationäre Plätze, 22 Tagespflegeplätze, 22 altengerechte Wohnungen

  • 91 Mitarbeiter

  • Investitionsvolumen: 10 Mio. Euro

  • Eigenanteil (stationäre Pflege) im Monat:

    (bei durchschnittlich 30,42 Tagen je Monat)

    Bewohner mit

    • Pflegegrad 2-5: 1.232,92 €

    Stand 09/2017

    Für den Aufenthalt in unserer Tagespflege entstehen folgende Kosten:

     

    Eigenanteil je Tag für Unterkunft und Verpflegung:
    11,24 € je Tag

    Für die Betreuung fallen in Abhängigkeit des Pflegegrades tägliche Kosten an in Höhe von:

    • Pflegegrad 2: 52,93 €
    • Pflegegrad 3: 56,38 €
    • Pflegegrad 4: 59,83 €
    • Pflegegrad 5: 66,73 €

    Stand 09/2017

    Magdeburg

    20.06.2017

    Sommerfest BWH 2017

    Das 40. Sommerfest im Caritas Altenpflegeheim Bischof-Weskamm-Haus mehr

    Magdeburg.

    1.2.2017

    40 Jahre Bischof-Weskamm-Haus

    Das Bischof-Weskamm-Haus feierte am 1. Februar 2017 40-jähriges Bestehen. In einem Festakt mit Gottesdienst wurde den Anfängen der Einrichtung gedacht. mehr

    Qualitätsbericht

    Qualitätsbericht des LVWA Sachsen-Anhalt für das Jahr 2013

    Transparenzbericht

    Transparenzbericht des MDK Sachsen-Anhalt e. V. aus dem Jahr 2017

    Informationsflyer

    Informationsflyer der Tagespflege des Bischof-Weskamm-Hauses

    Informationsflyer

    Informationsflyer des Bischof-Weskamm-Hauses

    Magdeburg.

    1.2.2017

    40 Jahre Bischof-Weskamm-Haus

    Ein Haus zu eröffnen sei das eine, es mit Liebe, Engagement und Gottvertrauen zu füllen, das sei die Kunst, formulierte Caritasdirektor Klaus Skalitz. Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die vielen Gäste, die zum Jubiläum des Bischof-Weskamm-Hauses gekommen waren, stimmten überein: Hier wird Nächstenliebe gelebt. Auch Bischof Dr. Gerhard Feige nahm das Thema auf und baute es in seine Predigt ein. Er nutzte einmal mehr die Gelegenheit, an alle Menschen zu appellieren: "Nicht allein unsere Familien, unsere Freunde, die unmittelbaren Nachbarn sind unsere Nächsten. Jeder kann uns der Nächste sein." Das gelte insbesondere für die Menschen, die in Not zu uns kommen und unserer Hilfe bedürfen.

    Und so gelang es geschickt, den Bogen zum Anfang des Bischof-Weskamm-Hauses zu spannen. Denn den Anstoß zur Eröffnung einer alten- und behindertengerechten katholischen Einrichtung hätten Rollstuhlfahrer gegeben, so berichtet es  Einrichtungsleiter Frank Hornickel in seiner Ansprache. Er liest aus einem Brief, den die behinderten Menschen damals aufgesetzt hatten. "Sie haben ihr Schicksal selbst in die Hand genommen, haben sich für ihre Interessen und Bedürfnisse eingesetzt." Und so waren 10 von insgesamt 80 Plätzen von Anfang an für behindertengerechtes Wohnen vorgesehen. Allerdings hätten die Mitarbeiter damals erst nach und nach herausgefunden, wie sie sich am besten auf die Bedürfnisse der jungen Menschen mit Behinderungen einstellen. Einer Initiative des Hauses war es dann aber auch zu verdanken, dass in der Stadt einige Bordsteine abgesenkt wurden. Bewohnerin Maria Hein ist eine der wenigen, die fast von Beginn an in der Einrichtung leben: Meine Mutter war damals verstorben und ich nicht im Stande, selbstständig einen Haushalt zu führen",  sagt die 78-Jährige. Mit drei Jahren sei sie an spinaler Kinderlähmung erkrankt und seitdem auf Hilfe angewiesen. Hier im Haus erfahre sie viel Hilfsbereitschaft und Zuneigung. "Ich habe einige kommen und gehen sehen. Mitarbeiter, Bewohner und auch Einrichtungsleiter." Mit Frank Hornickel sei sie mehr als zufrieden. "Er hat sich sogar persönlich bei mir vorgestellt.

    Frank Hornickel ist seit sechs Monaten Leiter im Bischof-Weskamm-Haus, einer Einrichtung der Caritas-Trägergesellschaft St. Mauritius. Er freute sich über zustimmendes Nicken im Publikum während seiner Ansprache. Schließlich konnte er von den Anfängen des Hauses  selbst ja nur vom Hörensagen erzählen. Umso schöner, dass es Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ersten Stunde waren, die ihn in seinen Ausführungen bestärkten. Dafür und freilich für ihr Engagement und ihren Einsatz für das Bischof-Weskamm-Haus bekamen sie im Anschluss an die Festreden die silberne Caritasnadel von Domkapitular Dr. Thomas Thorak und Diözesancaritasdirektor Klaus Skalitz verliehen.